Review – Impress by Kevin Li

Bei Impress, dass ich mir für euch angesehen habe, da möchte ich noch gar nicht zuviel verraten, bevor du den Trailer gesehen hast. 😉 Los geht’s!

Als ich die Schachtel zum ersten mal aufgemacht und die Gimmicks raus genommen habe, war mein erster Gedanke: “Wow, das schaut ja richtig hochwertig aus!”. Gerade bei neuen Produkten, in etwa in dieser Preisklasse, ist die Qualität nämlich häufig an der Schmerzgrenze.

Wie diese Gimmicks rein Grundsätzlich funktionieren, ist recht schnell klar. Aber, wie ich immer sage, ein Produkt ist nur so gut, wie die mitgelieferte Erklärung. In diesem Fall ist ein ein Link, der zu einer Seite führt, auf der gleich mehrere Online-Videos zu sehen sind.
Das erste Video, eine Vorführung mit englischen Untertitel. Ca. 90 Sekunden lang. Eher nicht so aufregend. Naja, dachte ich und startete Video Nummer zwei. Das eigentliche Tutorial. Immerhin schon mal auf englisch…

In nicht ganz 26 Minuten wird hier ein Überblick über die Gimmicks und die grundsätzliche Art der Verwendung gegeben. Beginnend mit der Geschichte des Gimmicks, die aber eher enttäuschend ist. Kevin Li erzählt kurz von ursprünglichen Gimmicks, bei denen Kartenwerte aus Brandblasen entstanden sind. Und er wollte etwas anderes machen. Ende der Geschichte. Dafür, dass hier, laut eigenen Angaben, sechs Jahre dran entwickelt wurde, ein bisschen wenig Geschichte für meinen Geschmack. Aber vielleicht in ich auch nur einer der wenigen, die so etwas tatsächlich interessiert. Geschadet hätte es auf jeden falls nichts. 😉
An dieser Stelle möchte ich gleich mal erwähnen, mir persönlich gefällt die Idee von Impress wesentlich besser, als alle Brandblasen-Gimmicks davor. Es ist für mich zum einen sympathischer, sie funktionieren deutlich einfacher und vor allem, es passiert auf der Haut des Zusehers, was ja richtig cool ist!
An sonst ist das Tutorial ebenfalls eher bescheiden, was den Informationsgehalt betrifft. Wenn im Detail erklärt wird, dass man sich Gimmick und Sharpie gemeinsam in eine Hosentasche stecken kann, um beides gemeinsam raus zu nehmen, oder die beiden Dinge in zwei verschiedene Hosentaschen stecken kann, um sie mit zwei Händen raus zu nehmen,… jo eh, sagt man hier in Österreich dazu. Auch die Transport-Hinweise, dass man das Gimmick in ein Plastik-Sackerl (Tüte für meine deutschen Freunde 😉 ) geben kann, ist beispielsweise auf dem Level. Auch seine Präsentations-Ideen hauen mich jetzt nicht gerade um, aber letztendlich hat er sich und das Produkt sympathisch vorgestellt und es sind ja noch einige Videos übrig.

Auf alle Fälle bekommt man Lust, mal ein wenig mit den Gimmicks zu experiementieren. Im Set befindet sich wirklich alles was man braucht. Fünf verschiedene Gimmicks, für fünf verschiedene Abdrücke und auch ein normaler Sharpie. Was ich nun natürlich wissen möchte, ist wie gut die Abdrücke zu machen sind, wie gut sie erkennbar sind und wie lange sie halten. Und hier das Ergebnis!…

Impress im Selbstversuch

Die Gimmicks sind wirklich spitze. Die Abdrücke sind ohne viel Druck zu machen, danach wunderbar erkennbar und auch nach 15 Minuten sahen sie noch richtig gut aus. Da merkt man, dass hier viele Jahre dran gearbeitet wurde. Zudem sind sie stabil, klein und lassen sich problemlos abpalmieren.

Nun war ich aber schon neugierig, was wohl auf den nächsten Videos zu sehen sein wird. Und da ging es erst so richtig los! Wichtig ist lediglich die englischen Untertitel einzuschalten, damit man auch mitbekommt, was Sean Chou und Perl Lee hier zu erzählen haben. Denn das ist wirklich sehenswert! Die beiden Zauberkünstler aus Taiwan haben wunderschönen Routinen zusammengestellt, die bis ins kleinste Detail erklärt werden.

Bei Moon Impress erscheint am Ende ein Mond im Abdruck. Hier gibt es sehr gute Tipps fürs Handling der Gimmicks. Dazu noch wunderbare Präsentationsideen und Wege den Zuseher nach und nach gedanklich Richtung Mond zu führen. Sehr schön ist, aus meiner Sicht, hier der Einsatz der Three Quarter Platform Force, die auch genau erklärt wird.


Double Impress ist eine Double Cross Variante. Nur, dass hier der Zuseher nicht mehr angeschmiert wird. 😉 Zudem ist das ganze noch einfacher vorzuführen.

Am Schluss gib es dann noch ein Video mit der Smiley Impress Routine. Mal ehrlich, gibt es sympathischeres Kunststück, als wenn ein Abdruck dich plötzlich anlächelt. 😉

Alles zusammengefasst also Daumen weit nach oben. Impress wandert definitiv in das Stammsortiment der Trickbox! 🙂

Und hier geht’s zum Produkt…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

WhatsApp chat