Review – Silk in Bottle

Bis jetzt geht es bei den meisten Reviews im Blog um die neuesten Highlights am Zaubermarkt. Zumindest das, was der Markt behauptet, was die neuesten Highlights sind. 😉 Aber neben den Sensastions-Tricks, kommen kommen auch viele unscheinbare raus. Diesen, so wie auch älteren, vor allem Klassikern, möchte ich mich nun ebenfalls in diesem Blog widmen. Letztendlich geht es mir darum, mehr Einblick in die Produkte der Trickbox zu geben, als laufend den allegemeinen Markt mit Reviews zu kommentieren.

Silk in Bottle, beziehungsweise Tuch in Flasche, ist hier ein typisches Beispiel dafür. Bei den unglaublichen Dingen, die da so rauszukommen scheinen, liest sich die Idee eher unspektakulär. Ein Plastikflasche wird leer gezeigt, und eine Röhre mit Deckel drüber gestülpt. Rotes Tuch verschwindet und erscheint danach in der verschlossenen Flasche. Und so sieht das Video meines Zulieferers dazu aus…

Silk in Bottle

Ok, die Musik dafür ist… nennen wir es gewagt. 😉 Aber das ganze wirkt doch eigentlich nach einer soliden, praxistauglichen Routine, oder? Es ist halt ein unglaublich klarer Effekt. Etwas, wie ich es bei Dingen die momentan so raus kommen häufig vermisse. Das Tuch verschwindet und erscheint wieder in der Flasche. Das ist ein Erlebnis, dass der Zuseher auch ein Jahr später noch erzählen kann!

Was du bekommst, sind die notwendigen Tücher, eine Daumenspitze, so wie eine Flasche & Röhre mit Geheimnis. Die Qualität ist im Verhältnis zum Preis mehr als OK. Ein kleines Problem ist natürlich die Daumenspitze, die wird nicht jedem passen. Aber hier gibt es in der Trickbox alle gängigen Größen und Varianten ergänzend dazu. Die Erklärung befindet sich auf einen kleinen Zettel auf englisch. Für meinen Geschmack zu wenig. Somit habe ich ein eigenes Tutorial dazu gestellt, dass du dazu bekommst.

Dose und Flasche tun das, was sie tun sollen. Zwei Dinge werde ich mir daranz allerdings ergänzen. Ist am Ende der Verschluss abgeschraubt, kann man die Flasche auch aus der Hand geben und der Zuseher kann das Tuch selbst raus nehmen. Ich werde mir hier noch einen zweiten, ähnlichen Verschluss von einer Pet Flasche nehmen, dann können die Zuseher am Anfang alles kontrollieren. Wie genau das dann geht, beschreibe ich auch in Online Tutorial.

Die zweite Ergänzung wird eine Art Stativ sein, auf das ich die Röhre legen kann. Letztendlich ist die ganze Vorführung sicherer, wenn die Röhre am Anfang liegt und nicht steht. Hier braucht es nur etwas, damit sie nicht wegrollt. Am einfachsten aus Holz, oder zur Not aus Karton gefertigt und schwarz lackiert, fertig ist das Stativ. 😉

Die Röhre ist simple, einfarbig lackiert. Sie lässt sich somit sehr gut, entsprechend der eigenen Routine, die man damit zeigen möchte dekorieren. Und wer möchte, kann sie auch schnell umlackieren. Auch die Pet-Flasche lässt sich gegen eine andere austauschen, wenn diese von der Form und Größe passt. Man kann somit das ganze sehr gut, an seine eigenen Bedürfnisse anpassen. Daraus ergeben sich Vorführmöglichkeiten für unterschiedlichste Settings. Kinder oder Erwachsene, mit Musik vorgeführt, oder als Sprechnummer, für den Salon oder auch eine kleine Bühne.

Wer es sich leichter machen möchte und die Daumenspitze eher ablehnt, wie wäre es mit einer ganz anderen Idee= Ein paar Tücher mehr und ein Changierbeutel, schon lässt sich folgende Routine umsetzen. Am Anfang wird die Flasche gezeigt und unter die Röhre gesteckt. Ein Zuseher zieht aus einem Beutel ein Tuch. Es handelt sich um ein rotes. Der Zauberer zeigt, dass sich noch einige andere im Beutel befunden hätten. Jedes mit einer anderen Farbe. Nun wird das Tuch wieder zurück in den Beutel geworfen. Ein Zauberspruch genügt und schon sind nur mehr die anderen Tücher darin! Und das rote Tuch?… das befindet sich natürlich bereits in der Flasche!

Oder wie wäre es, das Tuch aus dem Beutel wählen zu lassen und alle anderen Tücher kommen in die Flasche. Danach wird die Röhre darüber gestellt, das gewählte rote Tuch kommt zurück in den Beutel, verschwindet von dort und ist bei den anderen angekommen? Auch nicht schlecht, oder? 🙂

Du siehst, je mehr man damit rumspielt, umso mehr Ideen kommen einen. Wenn du Fragen zu den gerade beschriebenen Ideen hast, sag Bescheid. 😉

Fazit, für mich ist es ein Produkt, wie ich es mir wünsche. Die mangelnde Beschreibung wurde von mir erweitert, somit kann man es auspacken, seine Geschichte dazu ausarbeiten und hat ein visuelles, klares, vielseitig einsetzbares Kunststück. Herz, was willst du mehr?

Und hier geht’s zum Produkt…

Ich habe mich übrigens auch ein wenig damit gespielt. Was dabei bis jetzt raus gekommen ist, siehst du hier. 😉

Tuch in Flasche

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