Bestseller Invisible Deck

Eines der beliebtesten Kartenkunststücke aller Zeiten wird auch noch heute gerne gekauft.

Wenn Du Dich schon länger für Zauberei interessierst, hast Du mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits schon mal folgendes Kunststück live, im TV, oder im Web gesehen. Der Zauberkünstler gibt einem Zuseher ein unsichtbares Kartenspiel. Der Zuseher soll es nun mischen, eine Karte rausnehmen, sich ansehen, umdrehen und danach wieder ins Spiel zurückstecken. Nun wird das Spiel wieder dem Zauberkünstler zurückgegeben, der es in seine Tasche steckt.

Bis jetzt hat sich also alles nur in den Gedanken des Zuseher abgespielt. Der Zauberkünstler lässt das Spiel nun sichtbar werden (er nimmt also ein echtes aus der Tasche) und fragt den Zuseher, welche Karte er imaginär umgedreht hat. Zum ersten mal nennt der Zuseher seine bis jetzt nur Gedachte Karte und der Zauberer fächert das Spiel nach und nach auf. Eine Karte wird sichtbar, die verkehrt rum im Spiel liegt. Der Zuseher selbst kann diese rausnehmen und stellt fest, dass es genau die ist, die er gerade genannt hat.

Als Beispiel hier die Vorführung von Michael Boon

So in etwa laufen die meisten Vorführungen mit diesem Trickspiel ab. Zeitweise wird immer wieder auch ein Netzeierbeutel verwendet und der Zuseher bekommt die Aufgabe das unsichtbare Spiel am Ende dort rein zu werfen. In dem Moment, in dem er dies tut wird das Spiel dann plötzlich sichtbar.

Joe Berg

Da der Effekt sehr klar und direkt und das ganze technisch relativ leicht vorzuführen ist, ist es kein Wunder, dass sich diese Routine immer noch großer Beliebtheit erfreut. Und das schon seit ganz schön langer Zeit! Alles geht zurück auf Joe Berg, der 1936 die Idee zu diesem Spiel hatte. Allerdings gab er ihm damals den Namen “Ultra Mental Deck”. Die Basis für seine Idee liefert ihn dabei das Auto-Mazo Deck.

Der Name Invisible Deck kam mit der Präsentationsidee, die heute Eddie Fields zugeschrieben wird. Aber Auch J.B. Bobo, der vielen durch sein Buch Modern Coin Magic bekannt ist, scheint einen ähnlichen Einfall gehabt zu haben.

Neben der berühmten Vorführvariante, die dem Trickspiel seinen heutigen Namen verschafft hat, gab es aber noch unzählige andere Ideen, wie man es effektvoll einsetzen kann. Denn tatsächlich ist es möglich jede beliebige Karte verkehrt rum im Spiel erscheinen zu lassen nachdem man es aus der Schachtel genommen hat. Viele bekannte Zauberkünstler auf der ganzen Welt griffen immer wieder gerne auf das Prinzip zurück. Und so kam es in vielen Live Shows, aber auch in diversen Fernsehaufzeichnungen zum Einsatz. Würde man alle Namen hier aufzählen, würde das den Rahmen dieses Beitrags klar sprengen.

Ich selbst hab zwei sehr unterschiedliche Routinen, die ich sehr gerne mit dem Invisible Deck vorführe. Eine Comedy Routine, die ich viele Jahre bei den Gästeabenden des IBM Ring Vienna gezeigt habe und eine Mentalroutine, bei der das Trickspiel in ein One-Ahead Prinzip mit eingebaut wird. Aber auch beim Table-Hopping habe ich ein etwas umgebautes immer wieder mit dabei.

Je mehr man mit der Idee spielt, auf umso mehr Wunder kommt man drauf, die mit dem Invisible Deck möglich sind. Wenn Du auf der Suche nach ein paar Anregungen bist, kann ich dir die DVD Hand-picked Astonishments – Invisible Deck empfehlen, die in der Trickbox zu haben ist. Aber auch auf der DVD Essentials in Magic Invisible Deck finden sich sehr gute Ideen.

Und falls Du ein Invisible Deck brauchst, die gibt es natürlich auch bei uns:

Invisible Deck – Bicycle

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