Supermarkt Brainwave – eine Enstehungsgeschichte

Mittlerweile werden es immer wieder mehr Eigenproduktionen, die du in de Trickbox findest. Manche sind neu, andere gibt es schon länger. Dabei durchläuft so ein Produkt viele Phasen der Veränderung, von der Idee bis zum fertigen Artikel. Wie ich gerade die neuen Supermarkt Brainwaves verpackt habe, ist mir Beispielsweise aufgefallen, wie lange mich das schon begleitet…

Hierbei handelt es sich um eine meiner ersten Eigenproduktionen aus dem Jahr 2014. Aber die Geschichte geht noch einige Jahre zurück. Den Ursprung hat das ganze bei dem Brainwave Päckchentrick Effekt von Frank Garcia. Hier passiert im Prinzip genau das, nur das eine Spielkarte gewählt wird. Mir hat die Idee immer schon ganz gut gefallen, nur hatte sie eine Schwachstelle. Aus ein paar Karten eine zu wählen und diese ist dann markiert ist im Vergleich zu anderen Effekten nicht gerade ein besonderes Highlight.

Das ganze ändert sich aber sofort, wenn man die Challange vorher festsetzt. Ganz nach dem Motto: „Ich werde dich nun so beeinflussen, dass du die Karte nimmst die ich möchte. Egal was du machst…“ Mit dieser Story, bekam das ganze gleich eine ganz andere Dimension. Und tatsächlich habe ich es selbst auch so vorgeführt.

Irgendwann habe ich zufällig einen Bericht über die Strategien der Supermärkte gesehen. Das funktioniert dort mehr oder weniger genau so! Somit habe ich die Geschichte für die Spielkarten übernommen und hatte damit einen Lebensnahen Plot und das ganze wurde umso authentischer. Es ist so einer dieser Momente, bei denen man eine Idee hat, diese ausprobiert und schon bei der ersten Vorführung merkt man, das fühlt sich gut an. 🙂

2014 habe ich dann meine ersten eigenen Motive für die Karten entworfen, um eine eigenständige Geschichte draus zu machen. Die ersten Karten waren dabei sogar noch von mir selbst gedruckt. Ein ganz schöner Aufwand, wenn man das ganze halbwegs mit Qualität haben möchte. Tatsächlich habe ich sie nämlich mit einen normalen Drucke auf Blanko Bicycle Karten gedruckt. Damit das klappt, sind so einige Arbeitsschritte notwendig. Dazu kommen Wartezeiten, damit alles trocknen kann. Einige Sets sind so entstanden, aber recht bald habe ich wieder damit aufgehört. 😉

Nachdem ich die ersten Karten in einer Kartendruckerei drucken habe lassen, habe ich begonnen etwas mehr damit zu experimentieren. Interessiert hat mich vor allem, ob man das ganze auch für eine größere Gruppe Menschen zeigen kann, ohne die Karten vergrößern zu müssen. Schnell hat sich gezeigt, das ich hier mit meinen Kärtchen ein Problem hatte. Die Motive waren einfach nicht weit genug erkennbar! Somit wurden diese nochmal komplett überarbeitet und alle Sets wurden mit neuen Karten bestückt. Und endlich hatte ich 2015 das Produkt in der Hand, so wie ich es mir vorgestellt hatte.

So viel Geschichte und Know How, steckt manchmal in einem kleinen, günstigen Päckchentrick. 🙂

Supermarkt Brainwave

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